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Nur ein auf Augenhöhe geführter Dialog mit allen führt zu langfristig umsetzbaren Veränderungen — in Gemeinden, in NPO und Unternehmen oder im eigenen Team.
Soll der neue Dorfplatz ein Ort für Begegnung sein, oder braucht es für den Durchgangsverkehr eine gute funktionale Achse? Ist die Zusammenlegung von Schulstandorten für den Betrieb effizienter, oder ist es wichtiger, dass alle Kinder zu Fuss zur Schule gehen können? Sollen Mitarbeitende in Projekten selbst Verantwortung übernehmen, oder soll die vorgesetzte Person auch in Bezug auf Details entscheiden? Nimmt man solche Fragen ernst, entstehen Veränderungsprozesse. Und diese sind eine Herausforderung für alle Beteiligten.
Wollen Veränderungsprozesse erfolgreich gestaltet werden, bedarf es verschiedener Perspektiven und somit eines Dialogs auf Augenhöhe. Konkret: Es müssen verschiedene Menschen einbezogen werden: (1) die, die direkt von der Veränderung betroffen sind; (2) die, die für den Veränderungsprozess relevante Expertise einbringen können; und (3) die, welche die Entscheidungen am Schluss fällen und somit auch zu verantworten haben. Um einen Dialog auf Augenhöhe zu ermöglichen, ist ein partizipatives Projekt nötig, in dem Absichten und Ziele klar definiert sind, das relevante Informationen transparent gemacht werden und das durch eine klare Struktur für Sicherheit im Veränderungsprozess sorgt.
Der stärkere Einbezug zusätzlicher Menschen und Perspektiven heisst für Entscheidungsträger:innen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Alleine oder in einer kleinen Gruppe über eine Lösung nachzudenken und danach direkt zu entscheiden, scheint oft einfacher und auch effizienter. Eine solche Entscheidungsfindung kann jedoch zu Widerstand oder Protest führen. Wagt man hingegen, Menschen und ihre verschiedenen Sichtweisen produktiv zusammenzubringen, entstehen langfristig tragfähigere Lösungen.
Ein Dialog auf Augenhöhe ist nur dann möglich, wenn der Grad des Einbezugs von Anfang an geklärt und transparent gemacht wird. Will ich über eine Entscheidung oder über ein Vorhaben lediglich informieren? Will ich Betroffene konsultieren und ihre Meinung zu einem Projekt hören, aber trotzdem selber entscheiden? Oder möchte ich die Bevölkerung oder meine Belegschaft sogar in die Entscheidung einbeziehen? – Je nach Situation macht Information Sinn, kann man in eine Kommunikation einsteigen, oder Menschen partizipieren lassen.
Ich konzipiere gemeinsam mit Ihnen ein für Ihre Situation massgeschneidertes partizipatives Projekt. Dazu entwickle und moderiere ich Dialoggefässe, analysiere die eingebrachten Perspektiven und erarbeite gemeinsam mit allen Projektbeteiligten konkrete Massnahmen, die weder zu Papiertigern verkommen noch Widerstand auslösen.
Weiter biete ich Erstberatung für all diejenigen an, die vor dem eigentlichen Projektstart eine Auslegeordnung machen wollen, was die Ziele, die einzubeziehenden Anspruchsgruppen und der ungefähre Ablauf eines partizipativen Projekts sein könnten.
Ein partizipativer Einbezug der Öffentlichkeit oder anderer Stakeholder steht an? Ich berate, begleite und moderiere, so dass wir gemeinsam zu optimalen Resultaten gelangen und diese in Regelstrukturen einfliessen lassen können.
Es fehlt in Ihrer Gemeinde an einer langfristigen Ausrichtung? Gemeinsam mit den relevanten Entschiedungsträger:innen erarbeiten wir eine Situationsanalyse, entwickeln strategische Grundsätze und konkrete Massnahmen zu deren Umsetzung.
Die Organisation von Exekutive und Verwaltung ist nicht mehr zeitgemäss? Ich reflektiere mit Ihnen die aktuelle Situation, zeige Alternativen auf, um gemeinsam neue Strukturen zu etablieren.
Eine politische Massnahme wurde durchgeführt, und soll nun in ihrer Wirkung überprüft werden? Ich evaluiere partizipativ mit den relevanten Stakeholdern.
Politische Grundlagenarbeit und Datenanalyse ist gefragt? Ich erhebe und analysiere Daten, und leite strategische und konkrete Handlungsmöglichkeiten ab.
Zeitraum: 2020 - 2022
Auftraggeberschaft: Gemeinderat Vaduz
Zeitraum: 2024 - dato
Auftraggeberschaft: IMS Institut für Modellbildung und Simulation der OST - Ostschweizer Fachhochschule