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Seit über zehn Jahren begleite ich Städte, Verbände und Organisationen bei Strategieprozessen, der Entwicklung von Leitbildern und der Erarbeitung tragfähiger Entscheidungsgrundlagen. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen den verschiedenen Interessengruppen. Wenn Perspektiven gehört, Anliegen verstanden und gemeinsame Lösungen entwickelt werden, entstehen breit abgestützte und nachhaltige Ergebnisse.
Mit bewährten Beteiligungsformaten schaffe ich den Rahmen für einen konstruktiven Austausch. Dabei achte ich darauf, dass alle relevanten Stimmen einbezogen werden und der Prozess effizient und zielgerichtet bleibt.
Suchen Sie eine erfahrene Prozessbegleitung, die echte Mitsprache ermöglicht, Verständigung fördert und Ergebnisse fristgerecht liefert? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Ich bin promovierter Politikwissenschaftler und beschäftige mich seit 15 Jahren mit Entscheidungsprozessen auf der Gemeindeebene und im Schweizer Föderalismus.
Ich begleite und moderiere seit 10 Jahren Beteiligungs- und Strategiefindungsprozesse, in Schweizer Gemeinden und Städten, für Kantone, Unternehmen, NPO und Teams, erarbeite politische Entscheidungsgrundlagen und moderiere Tagungen und Workshops.
Erfolgreich zusammengearbeitet habe ich unter anderem mit der Stadt St.Gallen, den Gemeinden Vaduz, Gaiserwald und Wolfhalden, den Kantonen St.Gallen und Aargau, der Region Sarganserland-Werdenberg, mit ProSenectute und der Halter AG.

Zeitraum: 2024 — dato
Auftraggeberschaft: IMS - Institut für Modellbildung und Simluation der OST
Zeitraum: 2024
Auftraggeberschaft: Kanton Aargau, Fachstelle Alter und Familie
Zeitraum: Juni 2023
Auftraggeberschaft: Halter AG
Zeitraum: 2022 - 2023
Auftraggeberschaft: Stadt St.Gallen
Zeitraum: 2019 — 2021
Auftraggeberschaft: Gemeinde Vaduz
Zeitraum: 2019 - 2021
Auftraggeberschaft: Gemeinde Gaiserwald
Zeitraum: August 2022
Auftraggeberschaft: OST-Klimacluster
Zeitraum: 2018
Auftraggeberschaft: Kanton St.Gallen
Dialoge gestalten, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und tragfähige Entscheidungen ermöglichen: Das habe ich selber erlebt und darauf habe ich mich beruflich spezialisiert.
Seit vielen Jahren begleite ich Städte, Gemeinden, Verbände und Organisationen bei Strategieprozessen, Leitbildentwicklungen sowie komplexen Veränderungs- und Entscheidungsprozessen. Mein besonderes Interesse gilt den Fragen, wie unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden können und wie aus Beteiligung konkrete Ergebnisse entstehen.
Meine wissenschaftliche Laufbahn in Politikwissenschaft und Geografie sowie meine Forschung zu kommunalen Entscheidungsprozessen haben mir ein fundiertes Verständnis für die politischen, gesellschaftlichen und räumlichen Dynamiken von Veränderungsprozessen vermittelt. In der anschliessenden Tätigkeit an einer Fachhochschule konnte ich dieses Wissen in zahlreichen Projekten mit Gemeinden und Organisationen erfolgreich in die Praxis übertragen. Heute verbinde ich wissenschaftliche Fundierung mit langjähriger Erfahrung in der Moderation und Gestaltung von Beteiligungsprozessen. Dabei reicht mein Spektrum von Workshops und Fokusgruppen über Dialogveranstaltungen bis hin zu grossen Partizipationsprozessen mit einer Vielzahl von Anspruchsgruppen.
Was mich auszeichnet, ist die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen und Sichtweisen in einen konstruktiven Austausch zu bringen. Gute Lösungen entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, Perspektiven verstehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dafür schaffe ich die passenden Rahmenbedingungen: klar strukturiert, zielorientiert und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl.
Ob in Politik, Verwaltung, Wirtschaft oder Gesellschaft: Erfolgreiche Veränderungen beginnen mit einem echten Dialog. Ich unterstütze Sie dabei, diesen Dialog zu gestalten und daraus tragfähige Entscheidungen und breit abgestützte Lösungen zu entwickeln.
Aufgewachsen bin ich in einem Dorf am Zürichsee, das durch die Verstädterungsprozesse in den 1990er-Jahren langsam zum Zwitter zwischen Land und Stadt wurde. Unser Naturspielplatz im ehemaligen Rebberg wurde zur chicen Terrassensiedlung, die schöne Aussicht auf den See zum Blick auf eine amerikanisch angehauchte Vorstadtsiedlung, die winterliche Schlittelwiese zum neuen Dorfzentrum.
Während des Studiums wurde die Stadt und das Städtische mein zu Hause, während mir als Orientierungsläufer der Wald und die Natur weiterhin als Ruhepol und Kraftort blieb. Zwar studierte ich Politikwissenschaft und Geografie, aber meine Mitbewohner, allesamt Studierende der Architektur, gaben mir ihr Interesse an der gebauten Landschaft weiter und pflanzten mir eine neue Fragestellung ein: Wie wird die Stadt zur Stadt? Städtische politische Entscheidungsprozesse in der Raumentwicklung begannen mich zu interessieren.
In meiner Promotion beschäftigte ich mich dann intensiv mit Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, aber nun im "Zwischenstadtland" Schweiz: Raumentwicklungsprozesse in Agglomerationsgemeinden wurden zu meinem Fachgebiet. Gleichzeitig musste ich Interdisziplinarität lernen: Auf politikwissenschaftlichen Konferenzen war meine Arbeit zu fest raumplanerisch geprägt, bei den Geograf:innen die Analyse zu juristisch angehaucht, bei Stadtsoziolog:innen zu sehr auf politische Prozesse bezogen. Diese verschiedenen Perspektiven gewinnbringend zu meistern, war eine Herausforderung — und sie prägt mich bis heute.
Nach der Universität zog es mich nach St.Gallen an die Fachhochschule, genauer ans Ostschweizer Zentrum für Gemeinden. Die Unterschiede zwischen kleinen und grossen Gemeinden, zwischen Stadt und Land, zwischen konservativeren, liberaleren oder progressiveren Gemeindepolitiker:innen wurden in der Ostschweiz rasch greifbar — gleiches galt für die Notwendigkeit, Wissenschaft und Praxis noch viel stärker zu verbinden.
In vielen Dienstleistungs- und angewandten Forschungsprojekten konnte ich mein Wissen zur Entscheidungsfindung anwenden und vertiefen, lernte, dass Raumentwicklung alleine keine funktionierende Gemeinschaft hervorbringt, und entdeckte neue Leidenschaften: das Gestalten von Beteilligungsprozessen, das Leiten eines Teams und das Moderieren von Veranstaltungen. Gestalten konnte ich diese Leidenschaften im Spektrum von der Teamsitzung über die relativ überschaubare Fokusgruppe bis zur Turnhalle voll von Menschen, die sich alle bei einem Gemeindeentwicklungprojekt beteiligen wollen.
Heute arbeite ich als selbstständiger Berater in der Schweiz und lebe mit meiner Familie als Partner einer Schweizer Diplomatin in der türkischen Grossstadt Ankara. Auch im Umgang mit Diplomat:innen und anderen Würdenträger:innen ist immer wieder Fingerspitzengefühl gefragt. Greifbar wird das zum Beispiel an Arbeitsdinners bei uns zu Hause. Hier gilt es, Dialoge auf Augenhöhe zu führen. Die Rolle als Gastgebende ist hierfür zentral. Es braucht immer eine klare Vorstellung davon, wie ein Dialog inhaltlich und in Bezug auf den Ablauf gestaltet werden soll und kann.
Für mich ist klar: Nur mit dem Dialog als Werkzeug können unterschiedliche Perspektiven sichtbar, Veränderungen gemeinsam angestossen, Demokratie erlebbar und in politischen, unternehmerischen und privaten Aktivitäten Selbstwirksamkeit erreicht werden.